Alle wichtigen Fragen oder Probleme können mit Hilfe des Tarot näher beleuchtet und beantwortet werden. Die dafür gezogen Karten des Tarot sind wie ein Spiegel der sichtbaren und unsichtbaren Lebensumstände des jeweiligen Fragers. Also „Achtung!“. Es werden nämlich oft auch Wahrheiten sichtbar, die NICHT den Wünschen, Zielen und Vorstellungen des Ratsuchenden entsprechen. Wer also weiterhin an einer Lebenslüge festhalten will, sollte auf jeden Fall die Finger von diesem Orakelset lassen, denn hat man erst einmal einen Blick auf seine Wahrheit geworfen, lässt sich die Lüge nicht mehr einfach leben!
Wer sich mit dem Tarot, seinen tiefgründigen Symbolen und Schlüsselbegriffen näher auseinandersetzen will, beginnt am besten damit, dass er sich täglich eine Tageskarte zieht. Diese kann er durch längere Betrachtung auf sich wirken lassen und dann mit seinem Tagesgeschehen vergleichen. Somit kann dann bald jede Karte die spezielle, eigene und persönliche Inhaltsdefinition zugeordnet werden. Insgesamt sind es beim Tarot 78 Karten, die aufgrund ihrer differenzierten Deutungsaspekte das gesamte Leben allumfassend beschreiben. Ein Teil des Sets, die 56 Karten der „kleinen Arcana“ sind unterteilt in Stäbe, Kelche, Schwerter oder Münzen, diese wiederum in Ziffer- oder Hofkarten. Sie verkörpern das Alltagsleben, also die eigene kleine Welt eines jeden Einzelnen, die geprägt ist von Gefühlen, Verstand, Materialismus und Erfahrungen. Die Hofkarten repräsentieren zusätzlich auch Personen, die in diese alltäglichen Lebensumstände in irgendeiner Form involviert sind. In den restlichen 22 Karten, also der „große Arcana“, verbinden sich alltagsübergreifende Perspektiven und vervollständigen dadurch das Gesamtbild eines Menschen. Sie öffnen Türen für die psychischen, spirituellen und auch philosopischen Komponenten des Lebens, deren Akzeptanz der erste Schritt in Richtung wahres Glück und freudiges Erleben sein kann.